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95-jährige blicken zurück

95-jährige blicken zurück: was würden sie anders machen!

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Dr. Anthony Campolo, ehemaliger Berater von US-Präsident Bill Clinton, befragte Menschen, die älter als 95 Jahre waren, was sie anders machen würden, wenn sie ihr Leben noch einmal leben könnten. Ihre Antworten decken ein weites Spektrum ab. Und sie sind individuell. Aber DREI AUSSAGEN können doch hervorgehoben werden. Und die sind deshalb interessant, weil sie uns von Menschen gesagt werden, die nichts mehr zu verlieren haben.

Wir sind in unserer Kultur geneigt vor allem von jungen, erfolgreichen Führungskräften zu lernen. Und da ist auch nichts falsch dran! Aber möglicherweise ist es wertvoller auf Leute zu hören, die gerade auf der Schlussetappe sind. Denn sie bewerten manches jetzt anders, als sie es in früheren Jahren getan hätten. Vielleicht reifer, reflektierter? Das trifft natürlich nicht auf jede ältere Person zu. Nur älter geworden zu sein heißt nicht in jedem Fall, dass auch die Reife eingetreten ist. Oder der alte Mensch reflektiert ist!

Was sind nun die drei Gedanken, die sie uns mit auf den Weg geben?

  1. Ich würde mehr reflektieren.

Mehr nachdenken, lernen, überlegen, auswerten, hören … Gerade energiegeladene Führungskräfte sind aktionsorientierte Persönlichkeiten. Leute, die was bewegen, tun. Oft nehmen Sie sich aber nicht die Zeit, um in Ruhe zu reflektieren. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, obwohl ich noch keine 95 Jahre alt bin.

  • Reflektiere ich genug?
  • Suche ich mir Feedback?
  • Lerne ich beständig?
  • Ist das, was ich denke/glaube, auch das, was ich lebe?
  1. Ich würde mehr riskieren.

Gut zu reflektieren steht nicht im Widerspruch zu mutigem Handeln! Vielleicht ist es sogar eine Voraussetzung. Führungskräfte, die etwas bewegen, brauchen Mut! Neue Wege gehen von denen andere sagen, dass es sie nicht gibt. Das sinnvolle und notwendige Risiko einzugehen, um etwas zu bewegen zu verändern. Wir brauchen junge Verantwortliche, die neue Wege gehen, mutig Neues wagen und dabei vernetzt mit erfahrenen Veteranen sind. Denn sie sollen nicht nur einen guten Start und ein tolles “Zwischenhoch” haben, sondern auch erfolgreich die Ziellinie überqueren.

  1. Ich würde mehr Dinge tun, die über meinen Tod hinaus bestehen.

“Was wirst du mit dem einzigen Leben machen, das du hast?” Diese Frage sollten wir uns alle früher oder später stellen. Will ich am Ende auf einem Berg von Geld sitzen? Ein Imperium von Immobilien verwalten? Akademische Titel horten, die mir kein Gericht aberkennen kann? Einen Ordner voll Zeitungsberichte über mich im Altenheim durchblättern? Was werde ich heute tun, das über den Tod hinaus Bestand hat? Werde ich Spuren auf dieser Welt oder in anderen Menschen hinterlassen? Eine interessante Frage, die uns die 95-jährigen mitgeben. Sie ist nicht auf Übermorgen verschiebbar. Denn die Entscheidungen und Investitionen von HEUTE formen mein MORGEN u. ÜBERMORGEN. Heute ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens.

Wenn Sie noch keine Antwort auf diese Fragen haben, sehen Sie sich unbedingt hier um: http://www.maximilian-mairhofer.com/rise-of-the-entrepreneur/ Es ist nie zu spät!

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